Infos über Bernhard Aichner:

Österreich ist die Heimat des am 1. Februar 1972 in Heinfels geborenen Bernhard Aichner. Mit 17 Jahren beendete er seine schulische Laufbahn, noch bevor er das Abitur in der Tasche hatte. In Innsbruck suchte er das Glück, wurde Fotolaborant und Kellner und verdiente sich so den Lebensunterhalt. Nebenbei schrieb er. Wenig später holte er das Abitur nach. Mit seinem folgenden Germanistik-Studium legte er den Grundstein für seine spätere schriftstellerische Karriere. Da die Fotografie schon immer eine große Leidenschaft für den Schriftsteller war, setzte er seine Vision um und eröffnete ein eigenes Fotoatelier. Parallel folgte er seiner literarischen Begabung. Er schrieb Erzählungen und Romane, für die er diverse Literaturpreise erhielt.

Wann erschien das erste Buch von Bernhard Aichner?

Der erste Roman von Bernhard Aichner hieß „Das Nötigste über das Glück“ und erschien 2004. Zuvor erschien mit „Babalon“ schon ein Band mit Erzählungen.

Wie heißt das neueste Buch von Bernhard Aichner:

Das neueste Buch des Schriftstellers hat den Titel „Gegenlicht“, ist der 2. Band der Bronski-Reihe und erschien 2021.

Worum geht es in den Büchern des Autors?

Bücher von Bernhard AichnerDer Österreicher bedient verschiedene literarische Genres. Er schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa ebenso gern wie Kriminalromane. Seine Krimis sind äußerst spannend aufgebaut und werden von skurrilen Protagonisten getragen, die viele eigene Probleme zu bewältigen haben. Oft sind sie wenig sympathisch gestaltet, agieren kaum realistisch, sorgen aber dafür, dass die Leser die Romane kaum aus den Händen legen können. Die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Kriminalromane in unterschiedliche Richtungen. Selten ist es vorhersehbar, was sich Bernhard Aichner gedacht hat, als er seine Figuren anlegte. Seine Romane gehen an die Nerven, sind nichts für zarte Gemüter. Dazu trägt auch sein außergewöhnlicher Schreibstil bei.

Der Autor schreibt am liebsten in kurzen, knackigen Sätzen mit prägnanten Dialogen. Dadurch entsteht oft ein geradezu rasantes Tempo, das von einer ebenso schnellen Dynamik begleitet wird. Nicht jeder Leser lässt sich auf diesen etwas anderen Schreibstil ein. Wer es aber tut, erhält spannende Kriminalromane, die vielschichtig und hochspannend vorgetragen werden. Bernhard Aichner setzt beim Schreiben seiner Krimis auf eine umfassende Recherche. Er will seinen Lesern einen großen Mehrwert bieten und seine Fälle besonders authentisch schildern können. Dafür schlüpft er schon mal vorab in die Rolle seiner Hauptcharaktere und kann so seinen Lesern eine besonders realistische Darstellung bieten.

Bronski-Reihe in chronologischer Reihenfolge:

1. Dunkelkammer (2021)
2. Gegenlicht (2021)

Brünhilde Blum-Serie in chronologischer Reihenfolge:

1. Totenfrau (2014)
2. Totenhaus (2015)
3. Totenrausch (2017)

Max Broll-Reihe in chronologischer Reihenfolge:

1. Die Schöne und der Tod (2011)
2. Für immer tot (2011)
3. Leichenspiele (2012)
4. Interview mit einem Mörder (2016)

Andere Bücher von Bernhard Aichner:

Babalon (2000, Erzählungen)
Das Nötigste über das Glück (2004)
Nur Blau (2006)
Schnee kommt (2009)
Bösland (2018)
Kaschmirgefühl (2019)
Der Fund (2019)